Therapie von Spach-, Sprech-, Stimm-, Schluck- und Hörstörungen

Nach mehrjähriger Berufspraxis, sowie auf Grund zahlreicher Fortbildungen, können wir auf eine Vielzahl unterschiedlicher Therapiemethoden zurückgreifen, um unsere Patienten kompetent betreuen zu können.

Die wichtigsten möchten wir Ihnen hier vorstellen:
(Für weitere Informationen bewegen Sie bitte den Mauszeiger über die Fragezeichen)

  • Neurofunktionelle Reorganisation nach Padovan

  • Erfassung und Behandlung von Teilleistungsschwächen nach Dr. Sindelar

  • Das Lidcombe-Programm zur Behandlung frühkindlichen Stotterns

  • Audiva

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frau Padovans Methode der „Neurofunktionellen Reorganisation“ umfasst eine Reihe (...) mundmotorischer Übungen, die in der Regel von verschiedenen ganzkörperlichen Übungen begleitet werden. Sie dienen der Heilung von Störungen und Mängeln im Bereich der Bewegung und Wahrnehmung.

Das zeitliche Spektrum umfasst die frühkindliche und jugendliche Allgemeinentwicklung ebenso wie das fortgeschrittene Alter der Erwachsenen-Rehabilitation und Regeneration. Zu den therapeutischen Aufgaben gehören neben den Störungen der Mundfunktionen ebenso die mit ihnen untrennbar verbundenen Inkompetenzen der körperlichen Sensorik und Motorik (Fehlsteuerung der Wahrnehmung und Bewegung, des Gleichgewichts, der Seitendominanz, der Raum-Zeit-Orientierung, des Rhythmusgefühls und der psycho-mentalen Funktionen).

Durch das Übungsprogramm wird die natürliche Abfolge aufbauender Wahrnehmungs- und Bewegungskompetenzen, die zu den essentiellen Komponenten einer gesunden Kindesentwicklung gehören (z.B. rollen, krabbeln, gehen, atmen, kauen, schlucken, sprechen etc.), nachgearbeitet bzw. wiederholt. Lücken, Fehler und Mängel können so ausgeglichen werden. Der Patient holt auf und lernt das, was ihm bisher gefehlt und was er versäumt hat.

Quelle: Dr. med. dent. H. v. Treuenfels (Broschüre NUK medicPro)

Weitere Informationen (in englischer Sprache) finden Sie unter www.padovan.pro.br

Dieses Verfahren zur Erfassung von Teilleistungsstörungen ist kein Test im psychologischen Sinn, sondern ein Instrument zur gezielten Beobachtung eines Kindes. Gegenstand der Beobachtung ist das Entwicklungsniveau der einzelnen Teilleistungen des Kindes.

Ziel dieses Verfahrens ist, die Teilleistungen, also die basalen Funktionen der Informations-verarbeitung, eines Kindes detailliert zu erfassen, um darauf aufbauend einen individualisierten, spezifischen Trainingsplan für das teilleistungsschwache Kind zu erstellen.

Der Anwendungsbereich ist damit klar definiert: wenn der Verdacht besteht, dass Lern- und/oder Verhaltensschwierigkeiten eines Kindes auf Teilleistungsschwächen basieren könnten, dient dieses Verfahren dazu, die Art der Teilleistungsschwäche diagnostisch zu isolieren und dem Kind mittels eines spezifischen Behandlungsprogrammes effizient helfen zu können.

Quelle: B. Sindelar, Handanweisung zur Erfassung von Teilleistungsschwächen

Weitere Informationen finden Sie unter www.sindelar.at

Es handelt sich um ein operantes Therapieverfahren zur Behandlung von Redeflussstörungen im Vorschulalter, das unter Anleitung einer Logopädin primär von Eltern durchgeführt wird.

Schwerpunkte der Behandlung sind regelmäßige Messungen, operante Prinzipien und die Aufrechterhaltung des flüssigen Sprechens.

Quelle: Christina Lattermann, Forum Logopädie, Ausgabe 2 (17), März 2003

Weitere Informationen finden Sie unter www.lattermann.net

Die AUDIVA Hörtrainings wurden vor 15 Jahren in Zusammenarbeit mit Ärzten und Therapeuten entwickelt. Bei dem System handelt es sich um ein Training, das Gehör und Wahrnehmung durch eine besondere Darbietung von harmonischer Musik schult. Die Wirkung auf die Nerven und das Gehirn fußen auf den Erkenntnissen der Neuropsychologie und Psychoakustik. Das System sieht vor, dass auf die musikalische Anregung eine Übungsphase mit Sprache folgt, sofern dies dem Störungsbild nach notwendig ist.

Eine gestörte Hörverarbeitung kann die unterschiedlichsten Probleme zur Folge haben:

Es findet somit Anwendung bei zentralen Hörstörungen, auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen, ADS/ADHS, Hyperakusis (Geräuschempfindlichkeit), Sprach- und Sprechstörungen, Sprachverständnisproblemen, Lernproblemen, Dyslexie, Legasthenie, Schwerhörigkeit, Tinnitus, Hörsturz.

Quelle und weitere Informationen: www.audiva.de

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